Bücher zur psychodynamischen Musikanalyse                                          Teil 1                                                      von Bernd Oberhoff

Richard Wagner inside - Die Protagonisten auf seiner inneren Bühne

 

Dieses Buch überrascht mit fundamentalen Neuigkeiten über Richard Wagners Persönlichkeit. Es geht um personale Eigentümlichkeiten, die Wagner sorgsam vor der Welt verborgen gehalten hat, aber insgeheim nichts sehnsicher erhoffte, als dass sie irgendwann einmal erkannt werden. "Ich bin anders organisiert", hatte Wagner geheimnisvoll über seine Person gesagt. Worüber Wagner persönlich geschwiegen hat, das hat er umso beredter in seinen Musikdramen zum Ausdruck gebracht. Das vorliegende Buch wird dieser Verkettung von Person und Werk einmal nachgehen und dabei einer ungeahnten Bedeutungsebene auf die Spur kommen.

 

2016, 360 Seiten, Hardcover, € 24,90 (E-book € 14,99)

Erschienen bei Books on Demand (www.bod.de)

 

Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen.

Eine musikpsychoanalytische Studie

 

Richard Wagners vierteiliges Musikdrama Der Ring des Nibelungen führt den Zuschauer in eine archaische Zeit zurück, die vor aller bewusster Erfahrung liegt. Auf seiner Entdeckungsreise durch die Tetralogie entziffert Bernd Oberhoff das Handlungsgeschehen als ein entwicklungspsychologisches Drama, als "Heldenreise des frühen Ichs". Er geht der bislang unerforschten psychologischen Bedeutung der Leitmotive auf den Grund und analysiert Wagners eigenwilliges Orchesterkonzept. Dabei wird offenbar, dass beide Phänomene mit Wagners innerer Konfliktlandschaft im Zusammenhang stehen und vom Komponisten in den Dienst selbsttherapeutischer Bemühungen gestellt werden. Schließlich folgt der Autor dem Ringdrama noch in jene Räume, in denen eine geheimnisvolle Unendlichkeitslogik das dramatische und musikalische Geschehen bestimmt.

 

2012, 425 Seiten, Hardcover, € 39,90

Erschienen bei Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

Dieses Buch ist 2014 in die ungarische Sprache übersetzt worden und erschienen bei Neuroline Kiadò, Budapest.

Mozart

Eine musikpsychoanalytische Studie

 

Wussten wir nicht bereits alles über Mozart? Bernd Oberhoffs Mozart-Studie lädt zu neuen Entdeckungen ein.

Der Autor räumt mit dem Vorurteil auf, dass Mozarts Kompositionen nichts mit seiner Person zu tun hätten. Diese Fehleinschätzung konnte nur dadurch entstehen, dass man den Zusammenhang zwischen Schöpfer und Schöpfung auf der Ebene des bewussten Kalküls suchte. Doch dort ist er nicht zu finden. Erst ein Abstieg in tiefere Schichten von Komponist und Werk lässt erkennen, wo Mozarts Musik von ihrem Schöpfer spricht. Der Autor macht ernst mit Robert Schumanns Ausspruch: "Wir würden schreckliche Dinge erfahren, würden wir bei allen Werken bis auf den Grund ihrer Entstehung sehen können." Oberhoff wagt in seiner Mozartmonographie einen Absteig in jene inneren Räume von Person und Werk, die bislang noch niemand betreten hat.

 

2008, 679 Seiten, Hardcover, € 59,90

Erschienen bei Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

Heinrich Schütz

Eine musikpsychoanalytische Studie

 

Während die bewusste Persönlichkeit des ersten großen deutschen Komponisten Heinrich Schütz weitgehend im Dunkeln verblieben ist, zeigt sich in seiner Musik auf einer unbewussten Ebene eine sehr anrührende, ja schwärmerische Emotionalität in ausdrucksvoller Klarheit.

Ausgehend von einer Analyse der unbewussten Sinnstrukturen in der Musik der Renaissance und des Barock (Madrigal, doppelchörige Motette, Monodie) unternimmt Bernd Oberhoff in diesem Buch einen psychoanalytischen Abstieg auf die sinnlich-emotionale Tiefenebene der Schützschen Musik und arbeitet bislang kaum beachtete Facetten heraus, die geeignet sind, die Musik von Heinrich Schütz auf eine überraschend neue Art zu hören.

2006, 231 Seiten, Broschur, € 24,90

Erschienen bei Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

 

Christoph Willibald Glucks prä-ödipale Welt

Eine musikalisch-psychoanalytische Studie

 

Die Musik von Christoph Willibald Gluck (1714-1787) wirkt häufig so ergreifend, weil sie Gefühle anspricht, die der frühkindlichen Erlebeniswelt entstammen - sie sind uns vertraut, aber wir können sie nicht erinnern.

Bernd Oberhoff stellt hier eine neuartige Opernanalyse vor. Er zeigt, dass Glucks Musik nicht die manifeste Bühnenhandlung vertont, sondern eine zweite Sinnebene gestaltet, auf der sich seelische Dramen der frühen Kindheit, der vorsprachlichen Erlebenswelt abspielen.

Das Buch ist gleichzeitig ein psychoanalytischer Führer durch die vier Gluck-Opern: "Orpheus und Eurydike", "Iphigenie in Aulis","Armide", "Iphigeneie auf Tauris".

 

1999, 238 Seiten, Harcover, € 24,90

Erschienen bei Daedalus-Verlag (www.daedalusbuch.de)

Musik und das ozeanische Gefühl

Eine Expedition ins Innere der Musik

 

Wovon erzählt die Musik, wenn sie zu uns spricht? Vom wunderbaren Geisterreich, wie E.T.A. Hoffmann meint, von einer Weltenharmonik, von intersubjektiven Phänomenen, von der unbewussten Psyche oder gar von Stille? Sechs Autoren machen sich auf die Suche nach dem Inhalt der Musik: ein Dichter, ein Musiktherapeut, ein Psychoanalytiker, ein Philosoph, ein Musikpsychoanalytiker und ein Quantenmusiker. Sie alle trotzen dem Gesang der Sirenen und dem Gewoge des Ozeanischen und scheuen sich auch nicht davor zurück, Instrumentalwerke von Corelli, Beethoven und Liszt einer tiefenhermeneutischen Deutung zu unterziehen. Die Ergebnisse ihrer Expedition ins Innere der Musik sind im vorliegenden Band versammelt.

Mit Beiträgen von Diesetr Funke, E.T.A. Hoffmann, Martin Lawes, Ludger Lütkehaus, Bernd Oberhoff und Barnim Schultze.

 

2015, 222 Seiten, Broschur € 24,90

Erschienen im Psychsozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

Opernanalyse

Musikpsychoanalytische Beiträge

 

Oper ist Seelendrama und fordert die Psychoanalyse heraus, beim Verstehen jener vielschichtigen Vorgänge behilflich zu sein. Dieser Sammelband zeugt davon, dass das Operngeschehen eminent psychologisch ist und wie entwicklungs- und persönlichkeitspsychologische, ja, psychopathologische Phänomene in den Opern von Monteverdi bis Britten thematisiert werden.

Mit Beiträgen von Anja Guck-Nigrelli, Peter Kutter, Sebastian Leikert, Eckhart Neumann, Antje Niebuhr, Karin Nohr, Bernd Oberhoff, Dieter Ohlmeier und Claudia Rapp-Neumann.

2009, 229 Seiten, Broschur, € 24,90

Erschienen im Psychosozialverlag (www.psychosozial-verlag.de)

 

Psychoanalyse und Musik. Eine Bestandsaufnahme

 

Dieser Sammelband enthält die wichtigsten Beiträge zu diesem Thema von 1910 bis 2002 im deutsch- und englischsprachigen Raum.

2002, 510 Seiten, € 44,90.

Erschienen im Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

Die Musik als Geliebte. Zur Selbstobjektfunktion der Musik

Mit Beiträgen von Sebastian Leikert, Karin Nohr, Bernd Oberhoff, Rosemarie Tüpker

2002, 164 Seiten, Broschur, € 19,90 (E-Book 15,99) Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

Das Unbewusste in der Musik

Mit Beiträgen von Sebastian Leikert, Bernd Oberhoff, Dieter Tenbrink, Rosemarie Tüpker.

2002, 137 Seiten, Broschur, €19,90

Erschienen im Psychosozial-Verlag (www.psychosozial-verlag.de)

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